Wolfgang Lemmerhofer, Redakteur vom Aero-Club Magazin prop, berichtet über die
Ferdinand Porsche Erlebniswelt fahr(T)raum – Modellsportwoche 2016 in Mattsee

Vom 30. April bis 8. Mai 2016 ging die „fahr(T)raum“ in Mattsee über die Bühne.

Im Rahmen der Ferdinand Porsche Erlebniswelt organisierte Peter Janisch und sein Team eine für österreichische Verhältnisse einmalige Veranstaltung.

Begonnen hat die Modellsportwoche am 30. April mit der RC-Car Action.  Daraufhin folgten vom 4. – 5. Mai an der Seepromenade am Mattsee  Schiffsmodell-Vorführungen sowie Vorführungen der besten Wasserflugpiloten.

Der Abschluss der Modellsportwoche war am 7. – 8. Mai aber die imposante Flugshow mit Nachtflugshow in Schalkham/Mattsee.

Die Piloten die dem Ruf von Peter Janisch gefolgt sind liest sich wie das who is who der österreichischen und internationalen Showpiloten: Zu sehen waren Sepp Schmirl, Bernhard Teufl, Alexander Balzer, die Falcon Wings mit  Franz Obenauf, Peter Pfeffer mit seiner riesigen B17. Aus Deutschland angereist kamen der Hubschrauber ‚Airtist’ Robert Sixt. Robert und Sebastian Fuchs sowie Tim Stadler zeigten vollkommenen Formationsflug mit ihren Ultimate Doppeldeckern und  drei Jets. Juniorenweltmeister Thomas Rettenbacher zeigte F3C Flüge vom Feinsten. ‚RedBee’ Rene Lausenhammer und seine Piloten vollführten FPV Rennen. Das FPV Bild, welches die Piloten in ihren Brillen sehen, wurde auf einer riesigen Videowall life übertragen um die Zuschauer an den packenden Rennen teilhaben zu lassen. Alle Teilnehmer hier aufzuzählen würde den Rahmen des Berichtes sprengen. Aber alle Piloten zeigten Modellflugsport auf höchstem Niveau.

Wirklich einzigartig war die Moderation von Horst Wedl (dream-heli.com) der in seiner unnachahmlichen Art die Zuschauer aus ihrer Reserve lockte.

Begonnen wurde schon frühmorgens um 9:00 Uhr mit Fallschirmspringern mit den Teammitgliedern von Werner Hufnagl des MSFU Treubach. Eine Bell-Boeing Osprey V22 konnte man ebenso im Flug bewundern.

Ein starr vorgegebenes Programm gab es nicht, so konnte jeder Pilot sooft fliegen wie er wollte. Einzige Bedingung war das Eintragen seines Namens plus Modell in eine formlose Tabelle.

So wurden die Zuschauer an der durch ein Netz gesicherten Flightline gehalten, denn sie wussten nicht genau, was und wen sie als nächsten sehen würden.

Und Leckerbissen wurden wahrlich geboten: Sepp Schmirls Red Bull Cobra zeigte einmal mehr, dass es zu den größten Hubschraubern gehört. Bernhard Teufl zeigte mit der riesigen elektrisch betriebenen BO 105 realistischen Kunstflug exakt nach dem Vorbild der Flying Bulls mit dem Piloten Rainer Wilke.

Alexander Balzer heizte mit seinem turbinengetrieben ‚FOX’ durch die Salzburger Luft dass einem hören und sehen verging. Ähnlich spektakulär zelebrierte er eine mit viel Pyrotechnik  untermalte 3D Show mit seiner neuen mit ‚Wings for Life’ gebrandeten Extra 300.

Franz Obenauf  und Kollegen bewegten ihre mit Sternmotoren ausgerüsteten Warbirds beherzt durch die Lugt. Seglerschlepp, mutige 3D Shows und dergleichen mehr unterhielt das Publikum bis zum Abend. Ein großes Zelt versorgte die Teilnehmer und Zuschauer mit reichlich Nahrung und – der Autor hat was Neues gelernt – mit Hopfenblütentee.

Der Organistor Peter Janisch hatte auch großes Wetterglück, denn außer einem strammen Ostwind schien an beiden Tagen die Sonne.

Da man traditionell anfangs Mai mit wärmeren Temperaturen rechnen sollte, verlief die Nachtflugshow trotz gemäßigter Temperaturen doch noch zu einem Hoch auf. Nach einigen Flügen mit LED ausgerüstetn Styromodellen legten die beiden Stars gegen Ende der Nachtflugshow doch die Latte um einiges höher. Alexander Balzer verbrannte ein unglaubliches Feuerwerk mit seiner Elektro-Katana und den Abschluss bildete der Nachtflugspezialist Robert Sixt mit seiner Nachtshow, der nicht nur mit seiner Hubschraubervorführung die Leute in den Bann zog, zu guter Letzt gleich ein ordentliches Feuerwerk abbrannte. Den Leuten hat es gefallen, waren für die Nachtshow mindestens genauso viel Zuschauer gekommen wie am Tag.

Am Sonntag wurde wiederum gegen 9:00 gestartet und alles verlief wie gewohnt in lockerer und freundschaftlicher Atmosphäre ab.

Man kann Peter Janisch und seinem Team zur Organisation dieser Modellsportwoche nur gratulieren und Herrn Ing. Ernst Piech, Enkel von Ferdinand Porsche und Gründer der Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum wünschen, dass sie diese Veranstaltung auch nächstes Jahr wieder durchführen.

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Charly (Redakteur) vom Verein MFSO-Oberland.de berichtet über die Modellsportwoche 2016 in Mattsee

So Freunde,

nun ist sie also vorbei die 1te Fahr(T)raum Modellsportwoche 2016. Veranstaltet wurde dieses Event von der Ferdinand Porsche Erlebniswelt „Fahr(T)raum“. Der Veranstaltungsort des dritten Teils der Modellsportwoche, der 7. und 8.Mai stand ganz im Zeichen des Modellfluges, war Schalkham, ein kleines, malerisches Dorf im Salzburger Land, unweit von Mattsee.

Bereits am frühen Samstagmorgen, bei wunderschönem „Kaiserwetter“, begaben wir uns auf die relativ kurze Fahrt um diesem Spektakel beizuwohnen. Bestens ausgeschildert erreichten wir das Fluggelände gegen 9 Uhr.

Emsiges Treiben allerorten war zu sehen um die letzten Vorbereitungen auf einen herrlichen Flugtag zu treffen. Dabei zog schon der verführerrische Duft von frischem Kaffee und den zugehörigen „Nudeln“ über das weiträumige Gelände. Natürlich wurden wir schon auf dem großen Parkplatz von einigen Bekannten begrüßt. Viele der angereisten Piloten bauten noch ihre Modelle auf, um sie anschließend in den Vorbereitungsraum zu bringen. Schon bald konnte eine beeindruckende Zahl an Flugobjekten bestaunt werden. Gegen 9.30 Uhr wurde dann das obligatorische Briefing vom Hauptorganisator Peter Janisch abgehalten.

Ernst Piech, Enkel des legendären österreichischen Automobil-Pioniers Ferdinand Porsche, sprach im Anschluss noch einige bewegende Worte und eröffnete den Flugtag offiziell. Ab da ging es Schlag auf Schlag; Kunstflugmodelle, Warbirds, Helikopter, Segler und Jets wechselten sich ständig ab, so daß der stahlblaue Himmel über Schalkham stets gefüllt war. Alle Piloten gaben ihr bestes und ein Highlight jagte das nächste.

Die mittlerweile stets zunehmende Zahl an Zuschauern quittierte jedes Display mit viel Applaus. Leider nahm im Laufe des Vormittags der teils recht böige Ostwind immer mehr zu, so daß etliche Modelle, besonders die historischen Doppeldecker, nicht starten konnten um Beschädigungen oder gar Verluste zu vermeiden.

Die Ferdinand Porsche Erlebniswelt hielt den ganzen Tag über einen besonderen Fahrdienst bereit um Interessierte, standesgemäß, mit Oldtimern vom Fluggelände zum Museum und zurück zu bringen. Egal wen man nach der Museumsbesichtigung gefragt hat, alle waren restlos begeistert vom Gezeigten und viele signalisierten wiederzukommen. Herr Ernst Piech wurde unterdes nicht müde sich mit den anwesenden Gästen und natürlich auch Piloten zu unterhalten und fand sichtlich Gefallen daran, bei einer Tasse dampfenden Kaffees ,die Modelle bei ihren Flugdarbietungen zu beobachten.

Ein besonderes Lob verdient auch das kulinarische Angebot. Eine Vielzahl an Speisen und Getränken, zu sehr moderaten Preisen, lud sehr viele Leute, Einheimische und Gäste, dazu ein in dem bereitstehenden, großen Zelt und auch davor, auf aufgestellten Tischen und Bänken eine ordentliche Stärkung einzunehmen.

Die Zeit verging rasend schnell und gegen 17.00 Uhr war das Ende des Flugtages gekommen. Ein ebenfalls nicht kleines Zelt inklusive Wachpersonal stand für die Modelle bereit um sicher übernachten zu können.

Währenddessen bereiteten einige Piloten ihre wundervoll illuminierten Modelle, teils auch mit Pyrotechnik ausgerüstet, für die ab ca. 21.00 Uhr stattfindenden Nachtflugshow vor, an welcher wir aber, aus terminlichen Gründen, nicht mehr teilnehmen konnten.

Zum Schluss bleibt zu sagen, eine wunderbare Veranstaltung die höchstes Potential dazu hat eine feste Institution zu werden. Daneben kann ich nur nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, das die Gegend um Mattsee neben der Ferdinand Porsche Erlebniswelt Fahr(T)raum jede Menge zu bieten hat um dort eine entspannende und erholsame Zeit zu verbringen.

MFSO sagt Danke!

Mit fliegerischem Gruß
Charly (Redakteur)

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SN Presseatikel von Michael Gnaiger als PDF Download